Alles Logo – oder nicht?

„Never touch my logo“? Naja, sagen wir. 

So ein Facelifting kann schon gut tun, besonders dann, wenn man bedenkt, dass es das Gesicht deiner Marke ist und bei einer stetig wachsenden Anzahl von digitalen Touchpoints funktionieren muss. Wer noch kein Logo hat, der ist natürlich völlig frei in der Gestaltung. Das stimmt so nicht. Denn gewisse Dinge sollte ein Logo schon mitbringen, um einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen.

Was ist ein Logo überhaupt? Nur eine kurze Erklärung. Versprochen.

Ein Logo ist das wichtigste Markenelement eines Unternehmens.

Das Logo ist ein „kleines“ grafisches Zeichen, das einiges können muss, um als Repräsentation deiner Marke zu fungieren. Mit dem Logo beginnt das Branding deines Unternehmens, also was du dafür tust, um ein bestimmtes Image deines Unternehmens zu erzeugen.  Es ist das wichtigste und erste Markenelement. Also nichts, wo du am falschen Ende sparen solltest. Idealerweise kannst du anhand des Firmenlogos deinen Kunden und Partnern erklären, wofür die Marke steht. Darüber solltest du dir Gedanken gemacht haben, bevor du einen Logoentwurf in Auftrag gibst.

 

"Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann." 
Kurt Weidemann, Typograf, Gestalter

 

Und nun zum Wesentlichen. Was zeichnet ein gutes Logo aus?

Ein Logo sollte nicht übereilt und leichtfertigt ausgewählt werden. Damit dies nicht passiert, haben wir für euch ein paar wichtige Merkmale zusammengestellt:

  • einprägsam und originell: Die Wiedererkennung ist eines der wichtigsten Merkmale eines guten Logos. Es muss einprägsam sein.
  • vielseitig einsetzbar: dein Logo muss kompromisslos überall einsetzbar sein, in allen nur denkbaren Medien. Website, E-Mail-Signatur, Imagebroschüre... Deswegen muss es in nahezu jede Größe und ohne Qualitätsverlust skalierbar sein. Einsetzbarkeit im Hoch- wie auch im Querformat.
  • zeitlos: guten Logos können kurzfristige Trends nichts anhaben. Natürlich können Änderungen mit der Zeit stattfinden, die Abstände sollten aber großzügig sein und die Anpassung ein bestimmtes Ziel verfolgen.
  • So einfach wie möglich, so komplex wie nötig: ein Logo sollte nicht überladen, möglichst auf das Wesentliche reduziert und dennoch schnell zu erfassen und verständlich sein.
  • muss auch in Schwarz-Weiß (1-farbig) funktionieren (Faxgeräte gibt es zwar kaum noch, aber ganz ausgestorben sind sie auch noch nicht.)

Dein Logo macht dich stolz.

Dein Logo ist das Gesicht/der Fingerprint deines Unternehmens, das du jedem präsentierst, der mit ihm in Berührung kommt. Wenn du deine Visitenkarte über den Tisch schiebst, bist du stolz auf dein Logo? So soll es sein. Wenn nicht, solltest du etwas ändern.


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